Carrier Billing

Zahlungen, abgerechnet über den Mobilfunkanbieter.

Mobile Zahlungen per Carrier Billing

Carrier Billing (auch Direct Carrier Billing oder DCB) ermöglicht schnelle und reibungslose mobile Zahlungen: Der Kaufbetrag wird direkt über die Handyrechnung oder das Prepaid-Guthaben des Kunden abgerechnet. Keine Karten, keine Wallets, keine Registrierung. Gebaut für Mobile-First-Anwendungsfälle, in denen Conversions und Reichweite entscheiden.

Auf bewährter Mobile-Payment-Infrastruktur gebaut

Alle Netzbetreiber, eine Integration:

Eine Implementierung verbindet Sie mit allen großen Mobilfunkanbietern und ihren Kunden. 

Optimiert für EU/EWR-Märkte:

Für regelkonforme mobile Zahlungen in europäischen Märkten entwickelt.

Sichere, verlässliche Transaktionsverarbeitung:

Sicherheit auf Plattformebene, mit Transaktionsmonitoring in Echtzeit. 


Warum Händler auf Carrier Billing setzen

Der mobile Checkout ist der größte Conversion-Engpass. Karteneingabe, Redirects und Wallet-Onboarding erzeugen Zahlungsabbrüche, besonders am Smartphone. Carrier Billing beseitigt diese Hürden: Authentifizierung und Abrechnung übernimmt der Mobilfunkanbieter des Kunden.

Carrier Billing eignet sich besonders für:

  • Mobile-First-Checkouts
  • Digitale Inhalte und Services
  • Abo-Modelle und wiederkehrenden Zugang
  • Micro-Transaktionen und Impulskäufe
  • Kundensegmente, die mobile Zahlungsmethoden bevorzugen

Was ist Carrier Billing?

Carrier Billing ist eine mobile Zahlungsmethode: Kunden bezahlen Waren oder Services, indem der Betrag direkt über die Handyrechnung abgebucht oder vom Prepaid-Guthaben abgezogen wird. Verbreitet ist sie vor allem bei digitalen Inhalten, Services und Micro-Transaktionen, wo schneller Zugang und ein intuitiver Checkout entscheidend sind.

Authentifizierung und Abrechnung übernimmt der Mobilfunkanbieter des Kunden. Das schafft ein sicheres, vertrautes Zahlungserlebnis. Abos sowie ausgewählte physische und On-Demand-Anwendungsfälle werden über das Agent-Modell unterstützt.

Unsere Partner

So funktioniert Carrier Billing

Der Kunde wählt Carrier Billing im Checkout.

DIMOCO übermittelt die Transaktionsanfrage an den jeweiligen Mobilfunkanbieter.

Der Mobilfunkanbieter authentifiziert und genehmigt die Zahlung.
Der Kunde erhält eine SMS-Bestätigung; der Betrag erscheint auf der nächsten Handyrechnung oder wird vom Prepaid-Guthaben abgezogen.

Skalierbar dank starker Netzbetreiber-Beziehungen

Unsere Carrier-Billing-Lösung verbindet Händler über eine einheitliche Payment-Plattform mit den Mobilfunkanbietern. Wir übernehmen technische Integration, Transaktionsverarbeitung, Settlement-Koordination und operative Steuerung.

Weil wir Operator-Konnektivität und Zahlungsabwicklung bündeln, sinkt die Integrationskomplexität und der Rollout skaliert über Märkte hinweg. Carrier Billing funktioniert als eigenständige Zahlungsmethode oder als Teil eines breiteren Payment-Mix.

Carrier Billing ist ideal für digitale Produkte und Services, bei welchen ein schneller Zugang und ein intuitiver Checkout entscheidend sind. Das Agent-Modell ermöglicht denselben Zahlungsfluss auch für ausgewählte physische und On-Demand-Anwendungsfälle, etwa das Laden von E-Autos oder Bike-Sharing, abgerechnet direkt über das Mobiltelefon. So wird das Handy zum skalierbaren Umsatzkanal für digitale und mobilitätsnahe Services.

Unterstützte Zahlungskanäle

Bestätigungsbildschirm für die Zahlung per Mobilfunkabrechnung, der die Belastung der Mobilfunkrechnung anzeigt.

Mobile Checkout

Mobil-optimierter Flow, eingebettet in den Browser oder in Apps, für schnelle Bestätigung und minimale Interaktion.
Web-Checkout-Bildschirm mit TAN-Verifizierung für die Bezahlung per Mobilfunkabrechnung

Web Checkout

Browser-optimierter Flow mit Bestätigung per TAN-Verifizierung.

Vorteile für Händler

Höhere Conversion-Rates:
Der, vereinfachte, [GK1] mobile Checkout reduziert Abbrüche im Kaufprozess, damit werden mehr Käufe abgeschlossen.

Größere Kundenreichweite:
Erschließt neue Märkte und Kundensegmente, darunter Nutzer, die Alternativen zu Karten oder Wallets bevorzugen.

Weniger Zahlungsrisiken:
Stabilere Umsatzströme und weniger Bezahlungprobleme.
Planbare, stabile Umsatzflüsse:
Die Abrechnung über den Netzbetreiber sorgt für [GK8.1]verlässliche Settlement-Zyklen und wiederkehrende Zugangsmodelle.

Authentifizierung durch den Netzbetreiber:
Die Authentifizierung übernimmt der Mobilfunkanbieter, was ein vertrautes und verlässliches Nutzererlebnis schafft.

Schnelle Time-to-Market:
Eine einzige Carrier-Billing-Integration und begleitetes Onboarding ermöglichen eine effiziente Aktivierung.

Vorteile für Endkunden

Einfach und bequem bezahlen:
Käufe sind in wenigen Schritten abgeschlossen.

Zugängliche Zahlungsoption:
Verfügbar für ein breites Publikum, auch für Nutzer ohne klassische Bankverbindung oder Kreditkarte.

Vertraut und sicher:
Die Zahlung läuft über den Mobilfunkanbieter, ohne dass sensible Finanzdaten geteilt werden[G.

Payment-Management und Operations

Einfache Integration
Eine API verbindet Sie mit den großen Mobilfunkanbietern und vereinfacht Integration und Verwaltung über regionale Grenzen hinweg.

Verfolgen Sie Ihre wichtigsten Kennzahlen und erkennen Sie Entwicklungen früh. Die Reporting-Werkzeuge zeigen Ihnen, wie Ihre Zahlungen laufen, und liefern Ihnen die Grundlage für Entscheidungen.

Beobachten Sie DCB-Transaktionen, während sie laufen. Erkennen Sie Betrug und Störungen früh und reagieren schnell.

Reports, die auf Ihren Bedarf zugeschnitten sind, für klare Einblicke und mehr operative Kontrolle.

Verwalten und steuern Sie alle Rückerstattungsanfragen an einer Stelle. Das vereinfacht die Abläufe und erhöht die Zufriedenheit Ihrer Kunden.

Unser mehrsprachiges Customer-Care-Team hilft Ihnen, Anliegen schnell zu klären.

Transaktionen laufen über die Mobilfunkanbieter, mit Monitoring und Kontrollen auf Plattformebene.

Operative und regulatorische Anforderungen werden zentral auf Plattformebene abgedeckt.

Integrationsoptionen

Wählen Sie das Integrationsmodell, das zu Ihrem technischen Setup und Ihrer Time-to-Market passt.

Eingebettete Checkout-Elemente

Fertige Komponenten, die sich in Ihren bestehenden Checkout und Ihr Design einfügen.

API-integration (Server-to-Server)

volle Kontrolle über Checkout und Transaktions-Flows

Gehosteter Bezahlvorgang

Fertige Zahlungsseiten für einen schnellen Start mit minimalem Entwicklungsaufwand.

Abdeckung und unterstützte Transaktionsmodelle

Carrier Billing unterstützt:

Einmalige Käufe

Abos und wiederkehrende Services

Digitale Services und ausgewählte physische Angebote über das Agent-Modell

DIMOCOs Carrier-Billing-Service ist in mehreren EU/EWR-Märkten verfügbar. Die Verfügbarkeit hängt von der Abdeckung der Mobilfunkanbieter, dem Transaktionstyp und regulatorischen Rahmenbedingungen ab. Für einen vorschriftsmäßigen Rollout wird die Abdeckung im Onboarding-Prozess abgeklärt.

Bereit für Carrier Billing?

Sprechen Sie mit unseren Payments-Experten und bauen Sie ein Carrier-Billing-Setup für mobile Conversions, operative Kontrolle und skalierbares Wachstum.

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Häufige Fragen zu Carrier Billing

Carrier Billing wird vor allem für digitale Produkte und Dienste genutzt, bei denen ein schneller, mobil optimierter Checkout zählt. Typische Anwendungsfälle sind In-App-Käufe und virtuelle Güter, Zahlungen im Gaming und Micro-Transaktionen, Streamingdienste und digitale Medien-Abos, E-Books, Onlinekurse und Lerninhalte, Cloud-Dienste und digitale Zugänge sowie wiederkehrende Abos und Mitgliedschaften. Weil der Betrag direkt auf die Handyrechnung kommt oder vom Prepaid-Guthaben abgezogen wird, eignet sich Carrier Billing besonders für Abo-Modelle, digitale Dienste und Käufe mit kleinen Beträgen am Handy. Welche Anwendungsfälle verfügbar sind, hängt vom Land und vom Mobilfunkanbieter des Kunden ab.

In bestimmten Märkten ja. Carrier Billing wurde ursprünglich für digitale Inhalte und Dienste entwickelt, einzelne Länder und Mobilfunkanbieter unterstützen darüber hinaus weitere Anwendungsfälle über besondere regulatorische Rahmen wie das Agenturmodell. Beispiele sind öffentlicher Verkehr und Ticketing, Mobilitätsdienste wie E-Scooter-Verleih, Parkgebühren, das Laden von Elektrofahrzeugen, Essenslieferung und Quick Commerce, Käufe am Automaten sowie ausgewählte physische Waren mit kleinem Warenwert. Die Verfügbarkeit hängt vom Land, vom Mobilfunkanbieter und vom geltenden regulatorischen Rahmen ab. Welche Anwendungsfälle möglich sind, klären wir im Onboarding.

Einige Kategorien sind im klassischen Direct Carrier Billing in der Regel ausgeschlossen. Was genau gilt, kann je Mobilfunkanbieter variieren, üblicherweise ausgenommen sind physische Waren mit hohem Warenwert, etwa große Elektrogeräte oder Möbel, sowie Bankdienstleistungen und Werkzeuge für Geldtransfers zwischen Privatpersonen. Jede Servicekategorie wird einzeln geprüft und muss den Vorgaben des Mobilfunkanbieters und den lokalen Vorschriften entsprechen.

Ja. Wiederkehrende Abrechnungsmodelle werden unterstützt, sofern der jeweilige Mobilfunkanbieter und der Länderrahmen das zulassen. Möglich sind wöchentliche, monatliche oder andere Intervalle.

Carrier Billing ist in europäischen Märkten über direkte Verbindungen zu den Mobilfunkanbietern verfügbar. Die Abdeckung hängt vom Markt und vom jeweiligen Anbieter ab. Unser Vertriebsteam bestätigt Ihnen die Verfügbarkeit für die Länder, die für Sie relevant sind.

Ja. Sie können Ihren Sitz in einem Land haben, während Ihre Kunden in anderen unterstützten europäischen Märkten über ihren lokalen Mobilfunkanbieter abgerechnet werden. Entscheidend ist der Mobilfunkanbieter des Kunden, nicht der Sitz des Händlers.

Ja. Direct Carrier Billing funktioniert geräteübergreifend und lässt sich über QR-Codes auch im stationären Handel einsetzen. Die Nutzerführung ist an den jeweiligen Kanal angepasst, der Abrechnungsvorgang dahinter bleibt gleich. Für die konkreten Integrationsoptionen und technischen Details sprechen Sie bitte unser Team an.

Ja. Beim Bezahlvorgang werden keine Kartennummern oder Bankverbindungen an den Händler weitergegeben, sensible Finanzdaten bleiben also außen vor. Die Zahlung wird über den Mobilfunkanbieter des Kunden verifiziert, etwa über Einmalpasswörter (OTP), SMS-Bestätigungen oder die Authentifizierungsverfahren des Anbieters, bevor eine Belastung freigegeben wird. Jede Transaktion erfordert eine aktive Bestätigung durch den Kunden. Beim TAN-Verfahren gibt der Kunde einen Bestätigungscode ein, beim Click-Verfahren bestätigt er die Belastung per Klick auf der Zahlungsseite.

Beides übernimmt der Mobilfunkanbieter des Kunden. Der genaue Ablauf hängt von Land und Regulierung ab, der Nutzer sieht aber immer einen eindeutigen Bestätigungsschritt, bevor er belastet wird.

Kunden werden in der Regel gebeten, sich zuerst an den Händler zu wenden, weil die meisten Anfragen den gekauften Dienst selbst betreffen: Abos, Zugang zum Konto, Inhalte, Kündigungen oder Fragen zur Abrechnung. Je nach Fall können sich Kunden auch an DIMOCO oder an ihren Mobilfunkanbieter wenden. Wird eine Transaktion reklamiert, prüfen und untersuchen wir den Fall nach den geltenden Verfahren und den Vorgaben des Mobilfunkanbieters.

Wie Rückerstattungen ablaufen, hängt vom Land und den Möglichkeiten des Mobilfunkanbieters ab. Ein eigenes Team koordiniert die Bearbeitung von Reklamationen und Rückerstattungsfällen, soweit anwendbar.

Die Limits unterscheiden sich je nach Land, Mobilfunkanbieter und Art des Dienstes. Im klassischen Direct Carrier Billing gilt üblicherweise eine Obergrenze von 50 EUR je Transaktion und 300 EUR pro Monat und Nutzer. Für Dienste, die über das Agenturmodell laufen, gelten diese Grenzen unter Umständen nicht. Einzelne Mobilfunkanbieter können je nach Markt aber eigene Obergrenzen festlegen.

Das hängt vom Land, vom Mobilfunkanbieter, von der Art des Dienstes und den geltenden regulatorischen Anforderungen ab. Je nach Setup dauert es wenige Tage bis einige Wochen.