Zahlungsabwicklung für High-Risk-Händler

Expertise, die nicht mit der Zusage endet. Fraud, Chargebacks und Zahlungsrisiken bleiben über die gesamte Zusammenarbeit unter Kontrolle.

FMA-reguliertes Zahlungsinstitut

Principal Member von Visa und Mastercard

PCI DSS Level 1 zertifiziert

25+ Jahre in Payments

Risikosteuerung, die nach der Zusage weitergeht

Betrugswellen und steigende Chargebacks können die Zahlungsakzeptanz gefährden, lange nachdem die Zusage eines PSPs erteilt wurde. Bleiben sie unbeobachtet, kosten sie Umsatz, ziehen die Aufmerksamkeit der Card Schemes auf sich und können am Ende den Merchant Account selbst gefährden.

Deshalb hört DIMOCO beim Onboarding nicht auf. Payment- und Risikospezialisten beobachten die Entwicklung nach dem Livegang und greifen ein, bevor etwas eskaliert.

Zahlungsakzeptanz schützen

Risikokontrollen, die zu Ihrem Risikoprofil passen, damit legitime Transaktionen nicht unnötig abgelehnt werden.

Fraud kontrollieren

Neue Betrugsmuster früh erkennen, bevor daraus ein größeres Zahlungsproblem wird.

Chargebacks steuern

Entwicklung und Ursachen von Streitfällen verfolgen, damit steigende Quoten früh untersucht werden.

Zahlungen stabil halten, während Sie skalieren

Die Performance wird überprüft, wenn sich Volumen, Märkte oder Kundenverhalten ändern.

High-Risk-Expertise über den gesamten Lebenszyklus

KYC, KYB und Risikobewertung des Händlers

Bevor die Abwicklung startet, werden Geschäftsmodell, Lizenzen, Zielmärkte und die erwarteten Transaktionsmuster geprüft.

Kontrollen passend zu Ihrem Transaktionsmuster

Authentifizierung und Fraud-Regeln werden danach eingestellt, wie Sie tatsächlich verkaufen. Ein Abo-Geschäft braucht andere Kontrollen als ein Betreiber mit Deposit Peaks.

Akzeptanz, Betrug, Streitfälle und Rückerstattungen im Blick

Nach dem Livegang gilt eine sinkende Akzeptanzquote oder eine steigende Dispute-quote als Signal, nicht als Hintergrundrauschen.

Ursachen prüfen und handeln

Bewegt sich eine Kennzahl, suchen Spezialisten die Ursache, von Betrugsangriffen bis zu Problemen in der Abrechnung, und stimmen Gegenmaßnahmen ab, bevor die Card Schemes aufmerksam werden.

High-Risk-Branchen und Geschäftsmodelle

Das Zahlungsrisiko unterscheidet sich nach Branche und Geschäftsmodell. Fraud, Chargebacks, wiederkehrende Zahlungen, Regulierung und finanzielle Risiken stellen jeweils eigene Anforderungen. Deshalb wird jedes Geschäft nach seinem eigenen Risikoprofil beurteilt, nicht nach seinem Etikett.

Dating

Abos, wiederkehrende Kartenzahlungen und einzelne digitale Käufe erhöhen das Risiko gescheiterter Verlängerungen und von Streitfällen, wenn Kunden eine Belastung auf ihrer Abrechnung nicht zuordnen können.

Gespeicherte Karten bleiben aktuell

Weniger gescheiterte Verlängerungen

Streitfälle bei Verlängerungen früh erkennen

Ticketing & Events

Tickets werden lange vor der Veranstaltung verkauft. Eine Absage oder Verschiebung kann aus einem großen Vorverkaufsvolumen Rückerstattungen und Streitfälle machen.

Risikobewertung für den Vorverkauf

Risikoregeln abgestimmt auf Absage- und Rückerstattungsrisiken

Digital Content & Entertainment

Kleine Beträge bei hoher Kauffrequenz lassen wenig Spielraum für Hürden im Checkout, und vermeidbare Ablehnungen kosten unmittelbar Umsatz.

Weniger Reibung bei Kleinbeträgen

Ausgelegt auf hohe Kauffrequenz

Zahlungsoptionen über Karten hinaus

Gaming

In-Game-Käufe und digitale Stores sorgen für hohe Transaktionsfrequenz, während gemeinsam genutzte Konten und Familiengeräte das Risiko von Streitfällen erhöhen.

Für Micro-Transaktionen gebaut

Zahlungsoptionen über Karten hinaus

Monitoring von Streitfallmustern

iGaming & Sportwetten

Online-Casinos, Lotterien und Sportwettenanbieter, mit Abwicklung von Deposit-Peaks, Chargeback-Management und marktspezifischer Compliance.

Medizinalcannabis

Ob Zahlungen angenommen werden können, hängt von der Produktklassifizierung und den Regeln des jeweiligen Marktes ab. Apotheken in Deutschland haben ein eigenes Setup mit Cannaleo, andere Cannabis- und CBD-Unternehmen werden einzeln geprüft.

Nahrungsergänzungsmittel

Abos, Probeangebote und Produktaussagen können das Risiko von Streitfällen erhöhen, meist dann, wenn Kunden mehr, länger oder früher belastet werden als erwartet.

Abrechnungsstreit von Betrug getrennt betrachten

Ursachen von Chargebacks, nicht nur deren Anzahl

Nicht dabei?

Wir beurteilen jedes Geschäft nach seinem eigenen Risikoprofil, seinen Märkten und seinen Anforderungen an Zahlungen. Wenn Sie anderswo abgelehnt wurden, sprechen Sie mit uns.

Zahlungsmethoden für High-Risk-Händler

DIMOCO Acquiring Services Illustration

Card Processing für High-Risk-Händler

DIMOCO verbindet Kartenverarbeitung mit Payment- und Risikoexpertise über die gesamte Zusammenarbeit. Risikobasierte Authentifizierung, Fraud-Kontrollen und Transaktionsmonitoring helfen, die Akzeptanz zu halten und Veränderungen bei Betrugs- und Chargeback-Mustern früh zu erkennen. Für wiederkehrende und wiederholte Zahlungen halten Tokenisierung und Account Updater die Kartendaten aktuell und senken vermeidbare Fehlschläge.

Direct Carrier Billing für digitale Dienste

Beim Carrier Billing wird der Kauf direkt über die Handyrechnung des Kunden oder sein Prepaid-Guthaben abgerechnet. Keine Karten, keine Wallets, keine Registrierung. Gebaut für mobile-first-Dienste, ergänzt es einen Zahlungsweg jenseits der Karte und erreicht Kunden, die lieber über ihren Mobilfunkanbieter zahlen. Verfügbarkeit, Transaktionslimits und unterstützte Servicekategorien unterscheiden sich je nach Anbieter und Land.

Vervollständigen Sie Ihren Payment-Mix

Alternative Zahlungsmethoden

Ergänzen Sie die lokalen Zahlungsmethoden, die Ihre Nutzer tatsächlich verwenden.

Open Banking

Account-to-Account-Zahlungen in unterstützten europäischen Märkten. Keine Chargebacks, Auszahlung in Echtzeit, keine Scheme-Gebühren.

Warum DIMOCO für High-Risk-Zahlungen

High-Risk-Expertise über den gesamten Lebenszyklus

Payment- und Risikospezialisten, die täglich mit Fraud, Chargebacks, wiederkehrenden Zahlungen, späterer Leistungserbringung und Regulierung arbeiten, vom Onboarding bis in den laufenden Betrieb.

Ein reguliertes Institut, das bleibt

Wir sind ein österreichisches Zahlungsinstitut in Privatbesitz, reguliert von der FMA, mit 25 Jahren Erfahrung. Wir nehmen High-Risk-Händler nicht auf, um sie fallen zu lassen, sobald sich das Portfolio verschiebt.

Echte Menschen, kein Ticketsystem

Eine namentlich benannte Ansprechperson und Risikospezialisten, die Ihr Geschäft kennen und ans Telefon gehen, wenn sich etwas bewegt.

Gilt Ihr Geschäft als High-Risk?

Sprechen Sie mit unseren Payment-Experten und bauen Sie ein Setup, das Risiken steuert und Ihre Zahlungen am Laufen hält, während Sie wachsen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein High-Risk Merchant Account?

Ein High-Risk Merchant Account, ein Händlerkonto für Geschäfte mit erhöhtem Risikoprofil, erlaubt einem zugelassenen Unternehmen, Kartenzahlungen anzunehmen. Die Card Schemes stufen bestimmte Händlerkategorien aufgrund der Art der Zahlungen als High-Risk ein und verlangen vom Acquirer, diese Händler beim Scheme zu registrieren und zusätzliche Kontrollen anzuwenden. Risikoprüfung, Kontrollen und kaufmännische Konditionen können deshalb von den üblichen Vereinbarungen abweichen.

DIMOCO prüft Unternehmen aus High-Risk-, komplexen und regulierten Branchen, darunter Online-Casino, Lotterien und Sportwetten, Dating, digitale Inhalte und Entertainment, Gaming, Ticketing und Events, Nahrungsergänzungsmittel sowie Cannabis und CBD. Andere Geschäfte werden einzeln nach Geschäftsmodell, Märkten und Anforderungen an Zahlungen beurteilt.

Zugelassene High-Risk-Händler können beide annehmen. Ob ein Geschäft dafür in Frage kommt, hängt vom Geschäftsmodell, den geltenden Anforderungen der Card Schemes, den Märkten, den regulatorischen Vorgaben und der individuellen Prüfung ab.

Carrier Billing kann für bestimmte digitale Produkte und Dienste in EWR-Märkten passen. Ob es in Frage kommt, hängt von der Art des Dienstes, vom Land, von den Anforderungen des Mobilfunkanbieters und von den geltenden Vorschriften ab.

Das Risikomanagement geht nach dem Livegang weiter. Transaktionsverhalten, Betrug, Streitfälle und weitere Kennzahlen werden beobachtet, um Veränderungen im Risikoprofil des Händlers zu erkennen und rechtzeitig die passenden Maßnahmen zu ergreifen.

Hohe Chargeback-Quoten verursachen Kosten und können auf Probleme bei Betrug, Kundenerwartungen, Abrechnung oder im Zahlungsablauf hinweisen. Eine anhaltende Verschlechterung kann zudem die Card Schemes auf den Plan rufen. Streitfälle zu beobachten und ihre Ursachen zu verstehen, gehört deshalb zu einer tragfähigen Kartenverarbeitung.

Ja, etablierte Händler können sich melden, um ihr Setup zu besprechen. Abwicklungshistorie, Volumen, Märkte sowie Betrugs- und Streitfallquoten helfen dem Team, das Geschäft und seine Anforderungen einzuschätzen.

Beschreiben Sie uns, was Sie verkaufen, wo Sie tätig sind und wie Ihre Kunden zahlen. Das Team prüft Geschäftsmodell, Anforderungen an Zahlungen und Risikoprofil und entscheidet, ob das Geschäft unterstützt werden kann.